Licht statt Strom.
Modulierte Lichtwellen tragen die Rechenoperationen. Multiplikationen entstehen als Interferenzmuster — physikalisch, nicht algorithmisch. Energie geht nicht in Wärme verloren.
Wir bauen das weltweit erste vollständig photonische Rechenzentrum. Berechnung über Lichtwellen statt über Elektronen — ohne Hitze, ohne Engpass, ohne die physikalische Decke, an die Silizium längst stößt. Eine neue Grundlage für alles, was janus trägt.
Ein Rechenzentrum, in dem Berechnungen nicht durch elektrische Schaltkreise, sondern durch Lichtinterferenz ausgeführt werden. Photonen ersetzen Elektronen als Träger der Information — parallel, mit Lichtgeschwindigkeit, fast verlustfrei. Was heutige GPUs in Megawatt umsetzen, leisten photonische Chips mit einem Bruchteil der Energie.
Modulierte Lichtwellen tragen die Rechenoperationen. Multiplikationen entstehen als Interferenzmuster — physikalisch, nicht algorithmisch. Energie geht nicht in Wärme verloren.
Dutzende unabhängige Berechnungen laufen über denselben Wellenleiter — jede auf einer anderen Wellenlänge. Was elektronisch sequenziell wäre, ist optisch gleichzeitig.
Keine RC-Verzögerungen. Keine Taktdomänen-Übergänge. Eine Operation ist abgeschlossen, sobald das Licht den Chip durchquert hat — Pikosekunden statt Nanosekunden.
KI-Inferenz, die heute Megawatt verschlingt, wird auf photonischer Hardware um Größenordnungen sparsamer. Kein thermisches Limit, kein Kühlwasser-Hunger.
Silizium ist nicht mehr das Bottleneck der Zukunft — es ist schon eines der Gegenwart. Drei Gründe, warum wir den Sprung jetzt machen.
Die Strukturen klassischer Chips schrumpfen kaum noch. Was an Geschwindigkeit fehlt, wird heute durch immer mehr Energie erkauft — und die Stromnetze ächzen. Photonik verschiebt die Grenze um eine ganze Größenordnung.
Moderne Modelle sind im Wesentlichen riesige Matrix multiplikationen. Genau das, wofür photonische Schaltkreise gebaut sind — und wofür sie in einem Bruchteil der Zeit und Energie das gleiche Ergebnis liefern.
Wer seine Recheninfrastruktur aus dem Ausland mietet, mietet seine Souveränität mit. Ein Rechenzentrum auf Schweizer Boden, mit europäisch entwickelter Photonik, schließt diese Lücke — strukturell, nicht vertraglich.
Vergleichswerte zwischen klassisch-elektronischer und photonischer Recheninfrastruktur. Indikativ — die endgültigen Zahlen entstehen mit dem Bau.
Operationen pro Joule, gemessen an heutigen GPU-Clustern.
Pikosekunden statt Nanosekunden für eine Tensor-Operation.
Unabhängige Kanäle pro Wellenleiter durch WDM.
Keine Server-Kühlung im klassischen Sinn nötig.
Drei Schichten, die ineinandergreifen. Jede für sich neu — zusammen das erste photonische Rechenzentrum der Welt.
Photonische integrierte Schaltkreise (PICs) auf Silizium- Substrat. Mach-Zehnder-Interferometer als Recheneinheit, Mikroring-Resonatoren als Filter. Hergestellt in europäischen Foundries — mit Werkzeugen, die wir selbst qualifizieren.
Ein gemeinsames optisches Backbone verbindet die Module — ohne elektrische Umwandlung dazwischen. Daten bleiben Licht, vom Eingang bis zum Ergebnis. Das Mesh skaliert in Wellenlängen, nicht in Kupfer.
Kein Aufsatz auf einem fremden Stack. janus.os ist darauf ausgelegt, photonische Hardware nativ anzusprechen — Scheduling, Inferenz und Kryptographie sind für Lichtoperationen konzipiert. Was im Silizium beginnt, endet im Kernel.
Das Rechenzentrum entsteht in der Schweiz — geographisch neutral, juristisch verlässlich, energetisch sauber. Die Photonik-Komponenten kommen aus europäischen Foundries. Wertschöpfung und Zugriff bleiben auf demselben Kontinent.
Wir hängen Photonik nicht als Beschleuniger an klassische Server. Wir bauen das Rechenzentrum von Grund auf um Licht herum — Hardware, Netz und Betriebssystem in einer einzigen, kohärenten Architektur. Das erste seiner Art. Und der Maßstab, an dem das Nächste sich messen muss.
Wir suchen europäische Foundries, die photonische integrierte Schaltkreise (PICs) fertigen — und am ersten photonischen Rechenzentrum der Welt mitbauen wollen.